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Reinhold Albert erhielt das Bundesverdienstkreuz

Staatssekretär Gerhard Eck (links) und Regierungspräsident Dr. Beinhofer (rechts) überreichten im Beisein von Landrat Thomas Habermann und Bürgermeisterin Angelika Götz Reinhold Albert (mit Ehefrau Marianne) das Bundesverdienstkreuz.

 

Am 21.7.2017 erhielt der Sternberger Reinhold Albert im Fürstensaal der Würzburger Residenz aus den Händen des Staatssekretärs im bayer. Innenministerium Gerhard Eck und des unterfränkischen Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer im Beisein von Landrat Thomas Habermann, Bürgermeisterin Angelika Götz und Kreiskulturreferent Hanns Friedrich sowie seiner Familie das Bundesverdienstkreuz. Die von Bundespräsident Joachim Gauck im März 2017 in Berlin ausgestellte Verleihungsurkunde lautet: „In Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste verleihe ich Herrn Reinhold Albert, Sulzdorf a. d. Lederhecke, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.“

Nachfolgend einige Auszüge aus der Laudatio: „Reinhold Albert zeichnet sich durch sein jahrzehntelanges Engagement in der Heimat- und Archivpflege aus. Durch seinen hohen persönlichen Einsatz hat er nachhaltig historische Werte geschaffen und sich im kulturellen und heimatgeschichtlichen Bereich bleibende Verdienste erworben. Er war von 1983 bis 1991 Kreisarchivpfleger für den Bereich des Altlandkreises Königshofen und ist seit 1991 Kreisarchivpfleger und Kreisheimatpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld. Durch sein großes Interesse für die Geschichte seiner Heimat hat sich Albert in all den Jahren ein herausragendes Wissen angeeignet und ist in seinen Funktionen eine Institution und ein kompetenter Ansprechpartner, Autor von vielen heimatgeschichtlichen Büchern und Schriften über den Landkreis Rhön-Grabfeld und das angrenzende Thüringen. Die Erstellung einer Chronik für eine Gemeinde im Landkreis ist ohne sein Mitwirken undenkbar.

Hinzu kommen zahlreiche Beiträge und Aufsätze. Im Internet befinden sich im Datenbestand der Abteilung Landeskunde der Universitätsbibliothek Würzburg mittlerweile von ihm weit über 250 Veröffentlichungen. Auf seiner eigenen Internetseite (www.reinhold-albert.de) informiert er außerdem über seine insgesamt nahezu 600 Publikationen. Bereits seit über drei Jahrzehnten liefert er regelmäßige Beiträge für das jährlich erscheinende Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, welches er nun seit 2006 auch redaktionell leitet. Daneben ist er seit 1984 Schriftleiter des Mitteilungsblattes „Echo der Lederhecke“ seiner Heimatgemeinde Sulzdorf a. d. Lederhecke und seit 1995 Schriftleiter des Heimatblattes „Das Grabfeld“ des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e.V.

Seit Ihrem 15. Lebensjahr hat Reinhold Albert eine große heimatkundliche Sammlung aufgebaut, insbesondere über die frühere innerdeutsche Grenze. Die Grenzöffnung bezeichnen er als eines seiner schönsten Erlebnisse, nachdem sein Heimatort Sternberg direkt an der innerdeutschen Grenze lag und er zeitlebens hautnah die Teilung Deutschlands vor Augen hatte.

Als Archivpfleger für den Landkreis Rhön-Grabfeld schloss Albert zahlreiche Ordnungsmaßnahmen in den Gemeinde- bzw. Stadtarchiven ab; in drei Jahrzehnten wurden unter Ihrer Anleitung 110 Gemeindearchive in Rhön und Grabfeld neu geordnet, so dass er zu Recht als „Herr der Archive“ bezeichnet werden. Dank seiner Recherchen entdeckte er wertvolles Material, das durch seine engagierte Arbeit der Nachwelt erhalten bleibt. Überdies brachte er sich kommunalpolitisch ein. Seit 2002 ist Albert Kreisrat des Kreistages Rhön-Grabfeld. Einige Zeit zuvor waren er 12 Jahre lang Mitglied des Gemeinderats Sulzdorf. Mit seiner Lebenserfahrung und seinem großartigen historischen Wissen ist Reinhold Albert ein geschätzter Ansprechpartner, der gerne beratend zur Verfügung steht.“ 

 

Landrat Thomas Habermann, Bürgermeisterin Angelika Götz und die Familie von Reinhold Albert waren die ersten Gratulanten.
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