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Vorstellung der Chronik von Hendungen 

Chronik bietet einen spannenden Weg durch die Hendunger Geschichte

 

Nach 36 Jahren hat die alte Chronik von Hendungen quasi ihre Gültigkeit verloren. Kreisheimatpfleger Reinhold Albert hatte sich an die Arbeit gemacht und mit Hilfe zahlreicher Bürger die Geschichte der Gemeinde aktualisiert. Im Vereinsheim der Kleintierzüchter stellte er das 384 Seiten umfassende Werk vor. Viel Freude habe ihm die Arbeit bereitet, erklärte der Autor im Beisein zahlreicher Mitstreiter und Ehrengäste. Das habe einerseits daran gelegen, dass er selbst verwandtschaftliche Beziehungen zu Hendungen besitze und andererseits das Dorf eine „spannende Geschichte“ aufweise, wie er auf dem Titelblatt des Buches auch extra vermerkt hatte. Für dieses Attribut gebe es mehrere Belege.

So besitzt Hendungen auf der Denkmalliste im Vergleich mit ähnlich großen Ortschaften die meisten Einträge im Landkreis. Ein Blick entlang der Hauptstraße mit den vielen Fachwerkhäusern spreche eine deutliche Sprache. Darüber hinaus gebe es eine ganze Reihe bemerkenswerter historischer Ereignisse oder Befunde, setzte Albert zu einem kurzen Streifzug in die Vergangenheit an.

Erste Besiedlungen gehen auf die Jungsteinzeit zurück und die erste urkundliche Erwähnung auf das achte Jahrhundert nach Christi. Aus dieser Epoche stammt auch eine bei Rappershausen gefundene Engelfibel, das älteste christliche Fundstück im Landkreis.

Dank „unglaublich vieler“ historischer Urkunden konnte er sich ein gutes Bild über die Entwicklung des Dorfes machen, fuhr Albert fort. Beispielsweise hatte Hendungen schon 1536 eine Wasserleitung, die bis 1910 in Betrieb gewesen ist. Etwa 30 Jahre war das Dorf einmal protestantisch gewesen, bis Julius Echter sich die Ansiedlung wieder einverleibte. Aus dem Jahre 1567 – der Zeit, als das Dorf dem Geschlecht der Henneberger gehörte - stammt das älteste Haus, die heutige Metzgerei Bach.

Das Werk ist vollbracht. Zahlreiche Mitstreiter hatte Reinhold Albert (von links), als er seine Chronik von Hendungen erstellte und jetzt gemeinsam mit stellvertretendem Landrat Josef Demar, Bürgermeister Florian Liening-Ewert, stellvertretendem Bürgermei

Etwa die Hälfte des Buches widmet Albert der chronologisch aufgeführten Geschichte des Dorfes. Weitere Kapitel befassen sich mit Kirche und Schule, volkstümlichen Bewandtnissen, Sagen und Erzählungen sowie dem Vereinsleben.

Erleichtert worden sei die Recherche durch zahlreiche Mitstreiter im Dorf. Ohne einige „Quellen“ wäre das Buch nie zustande gekommen, betonte Albert. Auch die Sammlung historischer Aufnahmen – von denen eine Fülle zu sehen sind - gehe auf die Unterstützung mehrerer Einwohner zurück. Besonders erwähnte er dabei German Schüler sowie Matthias Seifert und den inzwischen verstorbenen Raimund Eckert.

Stellvertretender Landrat Josef Demar betrachtete daher das Buch auch als ein Gemeinschaftswerk und Ergebnis einer funktionierenden Bürgerschaft, während Bürgermeister Florian Liening-Ewert die Chronik vor allem als ein Zeugnis für kommende Generationen einordnet. Das Buch ist zum Preis von 19.80 Euro bei der Gemeinde Hendungen erhältlich.   

Eckhard Heise

 

Inhaltsverzeichnis

 

Vorworte

 

Zum Geleit

 

Vor- und Frühgeschichte

Der Ortsname Hendungen

Allgemeine Beschreibung Hendungens

 

Ersterwähnung Hendungens 783/84

 

Hendungen und die Grafen von Henneberg

Die hennebergische Hauptteilung 1274

Hendungen und die Deutschordenskommende Münnerstadt

Hennebergische Lehnsbücher aus dem 14. Jahrhundert

Die Wüstung Holzhausen

Die Besitzverhältnisse im 14. und 15. Jahrhundert

Das Marktrecht in Hendungen

Brände waren Auslöser für Wasserleitungsbau

Der Aufstand der Bauern von 1525

Der Zerfall des hennebergischen Landes drohte

Der „Gemeinde-Aspen-Brief“

Hendungen wurde im Markgräfler Krieg 1553 überfallen

Das Hendunger Weistum

Das Cent- und Dorfgericht

Dr. Annette Faber: Die Bohlenstube des Gasthofs „Schwan und Adler“

Die Hendunger Dorfordnung aus dem 17. Jahrhundert

Die Kirchen- und Nachtwächter

Die „alt Feuerordnung“ aus dem 17. Jahrhundert

Interessantes aus historischen Hendunger Gemeinderechnungen

Die letzten Jahre der Henneberger Grafen

 

Wie Hendungen 1586 würzburgisch wurde

Hendunger Lehensgrundherren um 1600

Die Hendunger Badstube

Die Dorfbefestigung Hendungens

 

Hendungen im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648

Nach dem großen Krieg

Zahlreiche Neubauten entstanden ab dem 18. Jahrhundert

 

Neuerliche kriegerische Auseinandersetzungen um 1800

Die „Hungerjahre“ 1816/17

Die Schwärzerzeit

Hendungen Mitte des 19. Jahrhunderts

Das Dorf um die Wende zum 20. Jahrhundert

 

Der Erste Weltkrieg

Die Zeit zwischen den Kriegen

Hendunger Flurbereinigung ab 1926

 

Hendungen zur Zeit des Dritten Reiches

Michaela Kraus: Die Hitlerzeit am Beispiel Hendungen

Weitere Geschehnisse in der Zeit des 3. Reiches in Hendungen

Stephan Heimbeck: Aufrecht durch die Hölle

Raimund Eckert: Erinnerungen an die Kriegsjahre

Das Kriegsende 1945

 

Die schwere Nachkriegszeit

Die innerdeutsche Grenze

Brände in Hendungen

 

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

 

Das neue Jahrtausend

 

Pfarrei- und Kirchengeschichte von Hendungen

Bereits 801 stand in Hendungen eine Kirche

Hendungen wurde evangelisch

Rückkehr zum katholischen Glauben

Das Einkommen der Pfarrei Hendungen

Besaß Hendungen einstmals eine Kirchenburg?

„Unterm Krummstab lässt sich gut leben!“

Der Kirchenbau von 1615/16 und der Erweiterungsbau von 1912/13

Das St. Alban-Lied

Die Kirche in der neueren Zeit

Das Pfarrhaus

Die Pfarrer in Hendungen

Die Oberndorfkapelle

Peter Bitterolf stiftete Vikarei

Graf Friedrich von Henneberg bestätigte Stiftung

Abbruch der Kapelle 1557 und Wiederaufbau 1701

Kapellenbeschreibungen aus zurückliegenden Zeiten

Stiftungsbrief der Kapelle Oberndorf von 1405

Schulgeschichte von Hendungen

Die „Freie Aktive Landschule“

 

Volkskundliches aus Hendungen

Sitte und Brauch im Alltagsleben

… an Fest- und Feiertagen

… im menschlichen Leben

… in Haus- und Feldwirtschaft

Rechts- und Verwaltungsbräuche

Nahrung, Kleidung, Wohnung, Geräte, Naturdenkmale

Hendunger Sprichwörter und Bauernregeln

Volksdichtung und Spiele

Die Jubelfahrt der Dorfschönen im 19. Jahrhundert

Hendunger Heimatlied

Hendunger Flurnamen

Flur- und sonstige Denkmäler

 

Hendunger Sagen und Erzählungen

Entstehung des Dorfes Hendungen

Der Spuk an den Birnbäumen bei Hendungen

Das weiße Lämmlein

Die Streitgern

Die Flurabteilung „Der tote Landsknecht“

Die alte Bildeiche im Weigler

Das Erdbeben

Der vergrabene Schatz in der Dorfkapelle

Der gespensterhafte Hund

Der Musikantenlohn von der Walpurgisnacht

Der Schwedenspuk

Spuk bei den Birnbäumen

Das Schlüsselkreuz

Am Roten Berg

Tödlicher Streit

Das Steinkreuz bei Hendungen

Das Judenkreuz bei Hendungen

Georg Trost - Der dunkle Tag von Hendungen 1706

Albert Neugebauer – Die Streitgern

 

Urkunden und Schriftstücke

Schenkung der Äbtissin Emhilt von Milz von 783

Urkunde von 800

Stiftungsbrief der Kapelle Oberndorf von 1405

Urkunde von 1583

Weistum des Dorfes Hendungen von 1567

Hendunger Vogtgerichtsordnung von 1675

Die Kirchenweihe in Hendungen 1913

Schreiben in der Kirchturmkugel von 1967

Erteilung des Gemeindewappens 1979

 

Vereine und Verbände in Hendungen

Die Band „No Fear“

Die Bandan-Sambistas

Dartclub Hau Wech … e.V. Hendungen

FC Hendungen

Freiwillige Feuerwehr

Gesangverein Hendungen

Heimatverein Hendungen e.V.

Johannis-Zweigverein Hendungen e.V.

Kirchenband Sonndich

Kolpingsfamilie Hendungen

Krieger- und Militärverein Hendungen

Kleintierzuchtverein Hendungen e.V.

Musikverein Hendungen e.V.

Obst- und Gartenbauverein Hendungen e.V.

Schützenverein 1913 e.V. Hendungen

 

Literatur und Quellen

Bihserige Veröffentlichungen des Autors

 

 

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